Doubleface

Dieses Wochenende hab ich mein erstes Doubleface-Teil gestrickt! 🙂 Es wird eine Decke – eine ganz besondere, aber die Details verrate ich noch nicht; das werdet ihr schon nach und nach sehen. 🙂

Die Farben sind hier nicht wirklich original, hab die Bilder gerade jetzt gemacht im Kunstlicht… nicht so optimal. Es ist ein creme-weiß und die zweite Farbe geht eigentlich etwas ins Bräunliche. Schwierig zu erklären.

Aber ich liiiiebe diese Wolle! Lana Grossa Organico Linea Pura. Ein Traum! 🙂 Unglaublich weich 🙂 Ich bin verliebt – hach! 🙂

Fotokleid

So, die Mappenschau geht weiter!

Am Ende meiner Selbstfindung steht das Fotokleid. Sabine, mein Modell :), kann wahnsinnig gut tanzen und hatte auch schon viele Auftritte und Vorführungen. Daher hab ich die Fotos, die als Grundlage für das Fotokleid dienen. Ich finde es sieht ganz herzig aus. 🙂 Die Bilder sollten halt auch Freude usw. ausstrahlen. Eben das Glück, das man empfindet, wenn man erwacht und auf einmal feststellt wer man wirklich ist.

Zeitungspullover

So, noch einmal zur Kummerbewältigung und weil ihr vielleicht neugierig seid was ich in die Mappe getan hab, hier einmal meine Idee:

Mein Konzept lautete Leben und sollte eine Selbstfindung darstellen. Diese Bilder zeigen die Befreiung der medienbestimmten Ansichten von Schönheit und Lebensstil. Ich habe mir bereits bevor ich die Mappe abgegeben hab, eigentlich schon vor dem Druck, Gedanken darüber gemacht, ob die Fotos nicht „zu schön“ sind. Immerhin geht es ja nicht um die Fotografie, sondern um das was auf dem Bild dargestellt wird. Ich kann ziemlich schwer einen Rollkragenpulli aus Zeitungen transportieren gg noch dazu, wenn er zerstört ist. Konnte aber keine anderen Fotos machen, hab das nun doch 5 Jahre lang gelernt und mich eigentlich eh bemüht weniger kommerziell zu machen. Aber seht erst einmal selbst:

was ist wohl das was man „kunst“ nennt?

Es lässt mich nicht mehr los. Diese Suche nach Kunst. Wie machen das die anderen? Wie machen das die, die genommen wurden oder genommen werden würden? Was genau denken sich die Künstler bei ihren Werken?

Bei meiner rastlosen Suche, auf die ich mich seit 2 Tagen begeben habe, forschend nach dem Sinn eines Kunstwerkes, habe ich folgende Erkenntnisse errungen:

1. es muss nicht immer Sinn haben. Natürlich nicht. Wir erkennen doch in den meisten Dingen keinen Sinn.

2. alles ist subjektiv. Wiederum vollkommen logisch.

3. mein Konzept ist noch immer wundervoll. Die Umsetzung ist ebenso wunderbar. Aber das Ergebnis ist wohl zu klar. Die Gedanken dahinter zu wenig hinterfragt. Noch eine Spur abstrakter und die Bilder minimalistischer.

4. achja, und fast das wichtigste: Eine seitenlange Erklärung bitte. Mit vielen Querverbindungen. (Die haben mir auch gefehlt. Die seitenlangen Erklärungen nicht, aber die Querverbindungen.)

Der nächste Schritt wird nun sein: überdenke dein Konzept erneut. Überarbeite deine Punkte. Suche Querverbindungen!! Lass dennoch Dinge offen! (Die du aber trotzdem weißt, wenn man dich danach fragt.) Und trotzdem: lass dich parallel blicken, berichte und dokumentiere deine Fortschritte! Und habe keine Angst – oder: zeige deine Angst.

Zu viel Kunst. Verwirrt. AAAAHHHH!

abgelehnt

Guten morgen!

Heute bin ich noch immer etwas traurig.. Hab ich doch die ganzen letzten Wochen darauf hingearbeitet eine schöne Mappe zusammen zu bekommen mit lauter kreativen Woll/Stoff bzw. modischen Werken aus anderen Materialien. In so ein Portfolio legt man sein Innerstes, das man schließlich auf einem riesengroßen Tisch vor 15 fremden Menschen ausbreiten muss… um dann am Abend per Mail zu erfahren, dass es doch nicht gereicht hat.

Dabei war ich mir wirklich sicher, dass meine Mappe super ist! Ich hab mir ein Konzept überlegt, einen roten Faden,… Keine Ahnung was schief gegangen ist 😦

Ich gebe zwar noch nicht auf, aber ein bisschen demotivierend ist es schon. Vor allem, weil ich nicht verstehen kann wieso man solche Anstrengungen auf sich nehmen muss, um textiles Werken unterrichten zu dürfen. Ich mein, reicht es nicht, wenn man die ganzen Techniken beherrscht und halt etwas darüber hinaus? Wieso muss man so überdrüber künstlerisch/kreativ sein!?